Lexikon
Im GranoVital-Lexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.
Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den GranoVital Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.



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Essstörungen


Essstörungen treten weltweit auf, unabhängig von dem Entwicklungsstand des Landes. Die Ausprägung scheint allerdings mit den gesellschaftlichen Entwicklungen in Zusammenhang zu stehen, denn in den Industrieländern nimmt die Häufigkeit bestimmter Essstörungen zu. Zu den wichtigsten Essstörungen gehören:

Die Erscheinungsformen sind nicht eindeutig voneinander abzugrenzen, denn sowohl Mager- als auch Fettsüchtige können ihr Essen erbrechen und ehemals Magersüchtige können fettsüchtig werden. Essstörungen drücken sich nicht immer in Übergewicht aus, auch schlanke Personen sind dem Teufelskreis von Essen und Fasten ausgeliefert. Der Alltag kreist zwanghaft um die Frage des Essens. Die Nahrungsaufnahme steht im Dienst von Bedürfnissen, die mit Ernährung nichts mehr zu tun haben.

Essgestörten fällt es besonders schwer, ihre physischen und psychischen Probleme wahrzunehmen. Z.B. werden Unwohlsein, Müdigkeit und Stress mit Essen zugeschüttet. Aber auch Gefühle der Einsamkeit, des Abgelehntseins, der Wut und der Beziehungsunfähigkeit werden mit Hilfe des Essens zu regeln versucht, da Essgestörte zu einer Konfrontation mit ihren Lebensproblemen nur schwer in der Lage sind.

Häufigkeit:

Unter allgemeinen Essstörungen leiden etwa 5-15% der Bevölkerung, überwiegend Frauen.

Adressen:


Literatur
  • Aliabadi,C.und Lehnig, W.: Wenn Essen zur Sucht wird; Kösel.
  • Lawrence,M. (Hrsg.): Satt aber hungrig; rororo.

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