Lexikon
Im GranoVital-Lexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.
Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den GranoVital Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.



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Emulgatoren


Emulgatoren sind Stoffe, die es ermöglichen, nicht oder nur schlecht miteinander vermischbare Flüssigkeiten in eine einheitliche Form (Emulsion) zu bringen. Sie bewirken eine Feinverteilung der einen Komponente in der anderen, z.B.: von Wasser in Öl bei der Margarineherstellung. Auch für feine Backwaren, Kleingebäck, Knabbererzeugnisse, Fertigsaucen und -suppen, Mayonnaise, Speiseeis, Cremespeisen, Desserts, Schokolade, Kakaopulver und Kaugummi werden Emulgatoren benötigt.
Außer für Lecithin sowie für Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren existieren für alle Emulgatoren gesetzlich festgelegte Höchstmengen und Verwendungszwecke. Emulgatoren können auch unter der Bezeichnung "Stabilisator" in Lebensmitteln eingesetzt werden.

Folgende Stoffe sind vom Gesetzgeber zugelassen:
E-Nr. Name Erläuterungen
E 322 Lezithine natürlich, aus Speisefetten gewonnen, z.B.Sojaöl
E 470 Natrium-, Kalium- Calcium-Salze der Speisefettsäuren aus Speisefettsäuren gewonnen
E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren  
E 472 E 471verestert mit:  
E 472  - Essigsäure  
E 472b  - Milchsäure  
E 472c  - Citronensäure  
E 472d  - Weinsäure  
E 472e  - Mono- und Diacetylweinsäure  
E 475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren  
E 442 Ammoniumphosphatide Emulgatoren für Schokolade


Bestimmungen nach den neuen EG-Richtlinien:


Literatur
  • Zusatzstoff-Zulassungs-Verordnung
  • Verbraucherzentralen: Was bedeuten die E-Nummern?

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